Das Problem
Durch ungedämmte Hohlräume in Wand, Dachschräge und Decke entweicht die Heizwärme ungebremst. Innenwände bleiben kalt, an Steckdosen und Fensterbänken zieht es, und im Sommer staut sich unterm Dach die Hitze.
Einblasdämmung — Meisterbetrieb Wagner
In vielen Häusern steckt die Lösung schon in der Wand: Die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk, die Dachschräge oder die oberste Geschossdecke lassen sich mit Dämmstoff ausblasen — durch kleine Öffnungen, ohne Abriss und meist in ein bis zwei Tagen. Ausgeführt vom Dachdecker-Meisterbetrieb, der Ihr Haus vorher gründlich prüft.
Warum Einblasdämmung
Gerade im Norden wurden viele Häuser zweischalig gemauert: außen Klinker, innen Mauerwerk, dazwischen eine Luftschicht — oft ganz ohne Dämmung. Unterm Dach sieht es nicht selten genauso aus.
Durch ungedämmte Hohlräume in Wand, Dachschräge und Decke entweicht die Heizwärme ungebremst. Innenwände bleiben kalt, an Steckdosen und Fensterbänken zieht es, und im Sommer staut sich unterm Dach die Hitze.
Wir blasen Dämmstoff genau in diese Hohlräume — über kleine Bohrungen in den Fugen oder vorhandene Öffnungen. Er füllt den Raum lückenlos aus, ohne dass Fassade oder Dach erneuert werden müssen. Alle Dämm-Leistungen
Wärmere und damit trockenere Innenwände, weniger Zugluft und ein spürbar behaglicheres Raumklima — bei geringeren Heizkosten. Die Einblaslöcher verschließen wir sauber, sie fallen kaum auf.
Wo wir einblasen
Ob und wo eingeblasen werden kann, hängt vom Aufbau Ihres Hauses ab. Das prüfen wir vor Ort — bevor es ein Angebot gibt.
Bauteil 01 · Außenwand
Die Luftschicht zwischen Klinker und Hintermauerwerk füllen wir über kleine Bohrungen in den Mörtelfugen — mit einem dafür zugelassenen, wasserabweisenden Dämmstoff. Die Fassade bleibt, wie sie ist.
Typisch: Klinkerhäuser mit zweischaligem Mauerwerk
Bauteil 02 · Dach
Hohlräume zwischen den Sparren — hinter der Verkleidung ausgebauter Dachgeschosse oder in den Abseiten — lassen sich über kleine Öffnungen ausblasen. Neu eingedeckt werden muss das Dach dafür nicht.
Typisch: ausgebaute Dachgeschosse mit dünner Dämmung
Bauteil 03 · Decke
Wird der Dachboden nicht bewohnt, lohnt sich die Dämmung der obersten Geschossdecke besonders. Hohlräume in Holzbalkendecken verfüllen wir über Einblaslöcher in der Schalung, offene Flächen mit einer lückenlosen Schicht aus losem Dämmstoff.
Typisch: Holzbalkendecken unter ungenutzten Dachböden
Nicht jeder Hohlraum ist geeignet. Ist die Luftschicht zu schmal, verschmutzt oder feucht, raten wir ab — und zeigen Ihnen, welche Dämmung stattdessen sinnvoll ist.
Der Betrieb dahinter
Einblasen ist schnell gemacht. Entscheidend ist, was vorher passiert: Als Dachdecker und Fassadenprofis prüfen wir Fugen, Feuchtigkeit und Anschlüsse, bevor der erste Dämmstoff fließt.
Ist die Luftschicht durchgängig und trocken? Ist das Dach dicht, sind die Fugen intakt? Das klären wir vorab — wenn nötig mit einer kleinen Kontrollbohrung.
Fällt dabei eine undichte Stelle oder eine marode Fuge auf, beheben wir sie gleich mit. Kein zweiter Betrieb, kein zweiter Termin.
Feste Teams statt Subunternehmer, eigener Fuhrpark — von unseren Standorten in Bruchhausen-Vilsen und Cloppenburg aus in weiten Teilen Niedersachsens unterwegs.
Der ehrliche Vergleich
Drei Wege, die wir bei der Besichtigung gegeneinander abwägen — und wann welcher für Ihr Haus sinnvoll ist.
Option 01
Die Wärme entweicht weiter durch Wand und Dach, die Heizkosten bleiben hoch. Kalte Innenwände können außerdem Feuchtigkeit und Schimmel in Ecken und hinter Möbeln begünstigen.
Option 02
Ein Wärmedämmverbundsystem oder eine Aufsparrendämmung ist richtig, wenn es keinen nutzbaren Hohlraum gibt oder Fassade bzw. Dach ohnehin erneuert werden. Das bedeutet aber Gerüst, längere Bauzeit und deutlich höhere Kosten.
Option 03
Vorhandene Hohlräume werden lückenlos gefüllt — ohne Fassade oder Dach zu erneuern. Wenig Schmutz, kurze Bauzeit und im Vergleich zur Außendämmung meist deutlich günstiger. Ob Ihr Haus geeignet ist, prüfen wir kostenlos vor Ort.
Deshalb lohnt sich unsere Besichtigung: Wir beherrschen beide Wege — Einblasen und klassische Außendämmung — und empfehlen Ihnen den, der sich für Ihr Haus wirklich rechnet. Auch wenn es nicht die Einblasdämmung ist.
In vier Schritten
Kein Callcenter, keine Warteschleife: Sie sprechen direkt mit den Menschen, die Ihr Haus dämmen.
Über unser Formular oder telefonisch — wir melden uns spätestens am nächsten Werktag persönlich bei Ihnen zurück.
Ihr Zeitaufwand — ca. 2 MinutenWir schauen uns Wand, Dach oder Decke genau an, prüfen Hohlraum und Bausubstanz und sagen Ihnen ehrlich, ob sich das Einblasen lohnt — kostenlos und unverbindlich.
Ihr Zeitaufwand — ca. 45 MinutenKlar aufgeschlüsselt, mit Material und Ausführung — und mit Hinweisen zu möglichen Förderungen. Sie entscheiden in Ruhe, ganz ohne Druck.
Ihr Zeitaufwand — ca. 5 MinutenWir bohren, blasen ein und verschließen alle Öffnungen sauber — in den meisten Fällen in ein bis zwei Tagen. Ausziehen oder ausräumen müssen Sie nicht.
Ihr Aufwand — praktisch keinerBereit für Schritt 1?
Jetzt Anfrage startenHäufige Fragen
Die Fragen, die uns vor einer Einblasdämmung am häufigsten gestellt werden — kurz und ehrlich beantwortet. Alles Weitere klären wir bei der Besichtigung.
Das hängt vom Aufbau ab. An der Außenwand braucht es eine durchgehende, trockene Luftschicht — typisch für zweischaliges Mauerwerk mit Klinker. Bei Dach und Decke brauchen wir zugängliche Hohlräume. Ob das bei Ihnen zutrifft, prüfen wir bei der kostenlosen Besichtigung.
Typische Hinweise sind eine Klinkerfassade, kleine offene Fugen im unteren Bereich der Fassade — sie belüften die Luftschicht — und auffällig dicke Außenwände. Sicher klären lässt es sich bei der Besichtigung, wenn nötig mit einer kleinen Kontrollbohrung.
Deutlich kürzer als eine klassische Dämmung: In den meisten Fällen sind wir nach ein bis zwei Tagen fertig — je nach Bauteil und Fläche. Den verbindlichen Zeitplan bekommen Sie mit dem Angebot.
Kaum. Bei der Kerndämmung bohren wir in die Mörtelfugen und verschließen die Löcher anschließend mit passendem Mörtel. Aus normaler Entfernung fallen sie in der Regel nicht auf.
Bei fachgerechter Ausführung nicht: Für die Kerndämmung verwenden wir wasserabweisende, dafür zugelassene Dämmstoffe. Entscheidend ist der Zustand der Fassade — deshalb prüfen wir Fugen und Klinker vorab und bessern Schäden bei Bedarf zuerst aus.
Das richtet sich nach dem Bauteil: In die Luftschicht der Außenwand kommt ein für die Kerndämmung zugelassenes Granulat, für Dach und Decke eignen sich zum Beispiel Mineralwolle- oder Zelluloseflocken. Welches Material wir verwenden, steht transparent im Angebot.
Für die Dämmung der Gebäudehülle gibt es staatliche Förderung — als Zuschuss oder alternativ als Steuerbonus. Welche Variante für Sie in Frage kommt und was dafür nötig ist, etwa ein Energieberater, besprechen wir mit Ihnen; die technischen Unterlagen von unserer Seite bekommen Sie selbstverständlich. Wichtig: Einen Zuschuss beantragen Sie in der Regel, bevor Sie den Auftrag verbindlich vergeben — sprechen Sie uns deshalb frühzeitig an.
Das hängt von Fläche, Bauteil und Dämmstoff ab — seriös lässt sich das nur vor Ort beurteilen. Im Vergleich zu einer Außendämmung mit Gerüst ist die Einblasdämmung aber meist deutlich günstiger. Nach der kostenlosen Besichtigung bekommen Sie ein Festpreis-Angebot.
Von unseren Standorten Bruchhausen-Vilsen und Cloppenburg aus arbeiten wir in weiten Teilen Niedersachsens — vom Landkreis Diepholz über das Bremer Umland bis ins Oldenburger Münsterland.
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